Kleintierpraxis am Hafen

Dr. med. vet. Micaela Peters, prakt. Tierärztin

     

Impfungen beim Hund

Man kann seinen Hund gegen eine Reihe von Krankheiten impfen lassen, aber genau wie in der Humanmedizin tauchen auch in der Tiermedizin immer wieder Fragen nach der Notwendigkeit, nach dem Sinn und nach eventuellen Nebenwirkungen auf. Wir möchten Sie sachlich informieren und mit landläufigen Meinungen aufräumen, die nicht immer mit dem medizinischen Wissen übereinstimmen.

Welche Arten von Impfungen gibt es?

Die aktive Schutzimpfung
Das ist die Art von Impfung, die vorbeugend durchgeführt wird, in der Regel einmal im Jahr als Mischimpfung gegen verschiedene Krankheiten. Dabei werden dem Tier abgeschwächte oder abgetötete Krankheitserreger zugeführt, so dass es eine abgemilderte Form der Krankheit durchmacht und in deren Verlauf Antikörper bildet. Diese Antikörper bzw. die Fähigkeit, Antikörper zu bilden, bleibt über längere Zeit erhalten, so dass der Hund Krankheitserreger abfangen und unschädlich machen kann, bevor eine Krankheit ausbrechen und den Körper schädigen kann. Diese Form der Impfung wird in der Regel vorbeugend bei gesunden Tieren durchgeführt.

Die passive Schutzimpfung
Wenn ein Tier Kontakt mit Krankheitserregern gehabt hat und zu befürchten steht, dass diese Krankheit bei ihm ausbrechen könnte, kann man bei manchen Krankheiten Antikörperpräparate anwenden, die dann die Erreger abfangen und abtöten. Diese Antikörper werden von Labortieren nach aktiver Impfung gebildet und dann aus deren Blut gewonnen. Das so behandelte Tier erkrankt zwar nicht, wird aber auch nicht in die Lage versetzt, selber Antikörper zu bilden.

Ist es sinnvoll, Hunde zu impfen und das jedes Jahr wieder?
Die Krankheiten, gegen die normalerweise geimpft wird, können alle tödlich enden, besonders bei sehr jungen oder sehr alten Hunden oder bei Tieren, die durch andere Krankheiten oder Parasitenbefall geschwächt sind. Noch dazu handelt es sich bei einigen Erregern um Viren und es ist der Medizin bis heute nicht gelungen, Viruskrankheiten ähnlich erfolgreich zu bekämpfen, wie es bei bakteriellen Erkrankungen mit den Antibiotika möglich ist. Daher ist es sinnvoll, sein Tier in die Lage zu versetzen, mit bestimmten Krankheitserregern fertig zu werden, ohne erst krank zu werden.

Und noch ein Punkt ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig: Je mehr Tiere einer Population geimpft sind, desto weniger haben Krankheitserreger die Möglichkeit, sich auszubreiten und Tiere zu befallen, die noch zu jung zum Impfen sind oder wegen irgendwelcher Umstände nicht geimpft werden können.

Die regelmäßige Wiederauffrischungsimpfung ist erforderlich, da die Fähigkeit, Antikörper zu bilden, mit der Zeit nachlässt und der Körper wieder an diese Fähigkeit "erinnert" werden muss.

Welche Nebenwirkungen gibt es?
Man muss unterscheiden zwischen normalen und überschießenden Nebenwirkungen.

Zu den normalen Nebenwirkungen gehören Müdigkeit für einige Tage und Schwellungen und geringgradige Schmerzen an der Impfstelle, die einige Tage bis zu 2 Wochen anhalten können. In dieser Situation sollte man seinen Hund schonen und Alles etwas ruhiger angehen lassen.

Zu den überschießenden Nebenwirkungen zählen vor allem allergische Reaktionen gegen Bestandteile des Impfstoffes, nicht nur gegen die Erreger, sondern auch gegen Konservierungs- oder Hilfsstoffe. Allergische Reaktionen äußern sich als Juckreiz an der Impfstelle oder am ganzen Körper, als unterschiedlich starke Schwellungen an einzelnen Körperteilen oder im schlimmsten Fall in Schockzuständen. Diese Reaktionen treten in der Regel in den ersten Stunden nach der Impfung auf. Wenn man bei seinem Tier eine allergische Reaktion bemerkt, sollte man sich sofort mit seinem Tierarzt in Verbindung setzen.

Wie sollte ein Tier auf eine Impfung vorbereitet werden?
Grundsätzlich sollten nur gesunde Tiere geimpft werden, deshalb erfolgt vor jeder Impfung eine klinische Untersuchung, um die "Impffähigkeit" festzustellen. Im Rahmen dieser Untersuchung wird auch nach Behandlungen gegen Würmer und Flöhe gefragt, da auch Parasiten ein Tier schwächen und damit den Impferfolg in Frage stellen und die Möglichkeit von Nebenwirkungen erhöhen können. Generell sollten Hunde etwa eine Woche vor der geplanten Impfung entwurmt und auf Flöhe untersucht werden.

Wann dürfen Hunde nicht geimpft werden?
Generell sollten akut kranke oder stark verflohte oder verwurmte Tiere nicht geimpft werden, um einem bereits geschwächten Organismus nicht auch noch die Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Krankheitserregern zuzumuten. In so einem Fall sollten erst die bestehenden Krankheiten behandelt werden und wenn der Hund dann wieder fit ist, kann er auch die Impfung gut vertragen.

Etwas anders sieht die Sache aus bei chronischen Krankheiten wie Gelenkbeschwerden, Haut-, Nieren-, Herz- und Leberkrankheiten oder Hormonstörungen wie z. B. Diabetes. Bei diesen Grundleiden kann in der Regel nach sorgfältiger Untersuchung normal geimpft werden. Bei zehrenden Krankheiten wie Tumoren sind Nutzen und Risiko von Impfungen sorgfältig abzuwägen und man sollte im Zweifel eher auf die Impfung verzichten.

Eine weitere Frage sollte bei Hündinnen einer etwa bestehenden Trächtigkeit gelten, denn manche Impfstoffe können in bestimmten Trächtigkeitsstadien die Welpen schädigen.

Wie häufig sollte man seinen Hund impfen lassen?
Bei fast allen Impfungen muss der Impfschutz in Form einer sogenannten Grundimmunisierung aufgebaut werden. Diese erfolgt in Form von zwei oder drei Impfungen im Abstand von 4 Wochen und kann ab dem Alter von 8 Wochen durchgeführt werden.

Auffrischungsimpfungen erfolgen in der Regel jährlich als Mischimpfungen.

Gegen welche Krankheiten kann man impfen?

  • Staupe
    Die Staupe ist eine hochansteckende Virusinfektion, an der nicht nur Hunde erkranken, sondern auch marderartige Tiere wie Frettchen oder Nerze. Das Seehundesterben vor einigen Jahren wurde durch ein eng verwandtes Virus ausgelöst. Infizierte Tiere scheiden das Virus mit allen Körperflüssigkeiten aus und können so andere Hunde anstecken. Besonders gefährdet sind Welpen und alte Hunde.

    Die Erkrankung beginnt mit Fieberschüben, Husten, Nasen- und Augenausfluss. Im weiteren Verlauf können sich zeigen:

      • die Darmform mit Durchfall
      • die Lungenform mit Lungenentzündung
      • die Nervenform mit Gleichgewichtsstörungen und Verhaltensänderungen

    Die Erkrankung führt besonders bei Welpen häufig zum Tode, bei überlebenden Hunden bleiben häufig Spätfolgen. Die dreimalige Grundimmunisierung erfolgt ab einem Alter von 8 Wochen, eine Auffrischung alle 3 Jahre ist erforderlich.

  • Hepatitis contagiosa canis (HCC, ansteckende Leberentzündung)
    Die HCC ist ebenfalls eine Viruserkrankung und befällt außer Hunden auch Füchse. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt von Tier zu Tier, aber auch durch Urin, Kot und Speichel und sogar durch Gegenstände wie Kleidung oder Schuhe. Bei Welpen kann es zu plötzlichen Todesfällen kommen, bei älteren Tieren zu Fieber, Mandelentzündung, Lungen- und Bindehautentzündung. Häufig bleiben bei überlebenden Hunden Augenschäden zurück, die bis zur Erblindung führen können. Die Impfung erfolgt wie bei der Staupe, so dass in der Regel mit einem Kombinationsimpfstoff geimpft wird.

  • Parvovirose
    Auch bei der Parvovirose handelt es sich um eine Viruserkrankung, deren Erreger in der Umwelt sehr widerstandfähig ist und daher nicht nur durch direkten Kontakt von Tier zu Tier, sondern auch über Gegenstände und Kleidung übertragen werden kann. Etwa eine Woche nach Aufnahme des Virus werden die Hunde erst teilnahmslos, verweigern das Futter und beginnen zu erbrechen. Schließlich kommt es zu schweren unstillbaren und blutigen Durchfällen mit hohem Wasserverlusten, die besonders bei Welpen innerhalb kurzer Zeit zum Tode führen können. Gegen die Parvovirose wird wie bei Staupe und HCC geinpft, so dass auch diese Impfung im Rahmen der Kombinationsimpfung erfolgen kann.

  • Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche, Weil'sche Krankheit)
    Die Leptospirose, eine bakterielle Infektionskrankheit, wird durch mehrere Erreger verursacht, die zum Teil auch den Menschen befallen können. Deshalb ist diese Impfung auch zum Schutz des Menschen besonders wichtig. Die Leptospirose wird hauptsächlich durch den Urin infizierter Ratten und Mäuse verbreitet, da die Bakterien sich in Wasser über Wochen am Leben erhalten und vermehren können. Die Aufnahme der Erreger erfolgt über den Magen-Darm-Trakt. Als Symptome zeigen sich Fieber, Nachhandschwäche, Appetitlosigkeit und Durst. Später folgen Nierenentzündungen, Durchfall, Erbrechen und Gelbsucht. Die Impfung gegen die Leptospirose muss jährlich aufgefrischt werden.

    Seit 2014 gibt es einen neuen Impfstoff gegen Leptospirose, der nicht mehr nur gegen eine Leptospirenart wirkt, sondern gegen 4. Dieser neue Impfstoff muss im ersten Jahr zweimal im Abstand von 4 Wochen und dann jährlich verabreicht werden.

  • Zwingerhusten (Infektiöse Tracheobronchitis)
    Als Zwingerhusten wird ein Krankheitskomplex bezeichnet, der durch eine Reihe unterschiedlicher Erreger, Bakterien und Viren, verursacht wird. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion direkt von Tier zu Tier, das Ansteckungsrisko ist also besonders hoch an Orten, an denen viele Hunde zusammenkommen, z. B. in Tierheimen, Hundeschulen oder auf Hundeausstellungen. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch trockenen, anfallsartig bellenden Husten, der über Wochen anhalten kann. Die Impfung gegen Zwingerhusten kann entweder durch eine Injektion im Rahmen der Kombinationsimpfung erfolgen oder das Einträufeln eines Impfstoffes in die Nase. Die Injektion bewirkt einen deutlich länger anhaltenden Impfschutz, während der Impfschutz bei Applikation in die Nase sehr schnell aufgebaut wird. Es muss von Fall zu Fall entschieden werden, welcher Methode der Vorzug zu geben ist.

  • Tollwut
    Die durch ein Virus verursachte Tollwut kann nicht nur den Hund befallen, sondern jedes Säugetier und damit auch den Menschen. Wenn sie einmal ausgebrochen ist, ist sie nicht heilbar, sondern das Tier oder der Mensch stirbt. Daher gelten zur Bekämpfung der Tollwut besondere gesetzliche Vorschriften: Tiere, die krankheits- oder auch nur ansteckungsverdächtig sind, dürfen nicht behandelt werden, sondern derjenige, der den Verdacht äußert, muss sofort den Amtstierarzt verständigen. Dieser kommt auch sofort und interessiert sich nicht etwa für das Tier, sondern nur für den Impfpass. Und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

      • Das Tier ist innerhalb der letzten 12 Monate gegen Tollwut geimpft, dann kommt es für drei Wochen in Quarantäne. Wenn es nach dieser Zeit noch lebt, war es nicht an Tollwut erkrankt und der Besitzer bekommt es wieder.
      • Das Tier hat keinen gültigen Impfpass. In diesem Fall wird es von Amts wegen getötet und das Gehirn auf Tollwut untersucht, denn nur bei diesem Verfahren kann ein Ausbruch der Tollwut sicher nachgewiesen werden.

    Da im Landkreis Cuxhaven seit Jahren keine Tollwut aufgetreten ist, ergibt sich immer ein negatives Ergebnis, aber wem nützt das dann noch? Dem tollwutverdächtigen Tier sicher nicht! Trotzdem ist diese Regelung zum Schutz des Menschen sinnvoll. Die Tollwut wird übertragen durch den Biss tollwütiger Tiere, seltener auch durch Kratzwunden, da das Virus mit dem Speichel ausgeschieden wird. Das Hauptreservoir für Tollwut waren bis etwa zur Jahrtausendwende freilebende Füchse, heute ist die Fuchstollwut in Deutschland ausgerottet, die Impfung der Füchse per Impfköder wurde 2008 eingestellt und Deutschland offiziell für tollwutfrei erklärt. Es gibt allerdings weiterhin die Fledermaustollwut, die durch ein nahe verwandtes Virus hervorgerufen wird und die auf Haustiere und Menschen übertragbar ist. Außerdem ist es jederzeit möglich, dass erkrankte Tiere unerkannt importiert werden und andere Tiere und Menschen infizieren können. Dazu 2 Fallberichte:

    Niederlande 2012: Einreisebestimmungen schützen nicht

      • Niederländer lesen in Marokko einen 8 Wochen alten Welpen auf. Vorstellung beim Tierarzt, Chip, Gesundheitszeugnis
      • 5 Wochen später Reise per Auto und Fähre nach Spanien, dort stellt Klinik-Tierarzt dem ungeimpften Hund einen Heimtierausweis aus.
      • Flug in die Niederlande, Grenzbeamte streicheln den Welpen, kontrollieren den Heimtierausweis nicht.
      • Nach 3 Tagen im neuen Zuhause wird der Hund aggressiv, beißt die Besitzer. Der Tierarzt diagnostiziert "Welpen-Stress" und gibt ein Beruhigungsmittel.
      • Tags darauf ist der Hund unkontrollierbar aggressiv, der Amtstierarzt stellt die Herkunft des Tieres fest, der Hund wird wegen Tollwutverdachts getötet, es wird Tollwut diagnostiziert.
      • 45 Kontaktpersonen werden notgeimpft, zwei Katzen getötet, es sind nicht alle Kontakte nachvollziehbar.
      • Gleich dreimal (Ein-/Ausreise Spanien, Einreise Niederlande) wurde die Kontrolle des Heimtierausweises versäumt.

    Spanien 2013: Ein Tollwutfall mit weitreichenden Folgen

      • Spanier lassen ihren Hund gegen Tollwut impfen, reisen mit ihm schon 11 Tage später nach Marokko, dort hat das Tier engen Kontakt zu anderen Tieren.
      • 4 Monate später Rückkehr nach Spanien, die Hundebesitzer leben ohne festen Wohnsitz in einem Bus, reisen mit dem Hund durch zahlreiche spanische Gemeinden.
      • Der Hund wird aggressiv, läuft 4 Tage später weg und bleibt 24 Stunden verschwunden.
      • Der Hund wird erschossen, nachdem er 5 Menschen gebissen hat, Tollwut wird diagnostiziert.
      • 56 Kontaktpersonen werden sofort notgeimpft, ein Kind kommt auf die Intensivstation.
      • 253 weitere Kontaktpersonen werden identifiziert und notgeimpft.
      • 4 Tiere werden wegen Ansteckungsgefahr getötet, 28 unter Beobschtung gestellt.
      • In allen betroffenen Gebieten wird angeordnet: Zwangsimpfung und Reiseverbot für Hunde, Katzen und Frettchen sowie die Tötung herrenloser Hunde und Katzen.

    Dann doch lieber impfen!!!

    Weltweit sterben durch Tollwut im Jahr immer noch etwa 55.000 Menschen! Es gibt Bestrebungen, die Tollwut auch in Entwicklungsländern auszurotten, insbesondere durch Impfaktionen und durch Sterilisationsprogramme für Hunde: afya - For a world free of rabies

    Die Krankheit äußert sich durch Verhaltensveränderungen wie Wasserscheu, Aggressivität oder auffallende Zahmheit, letzteres besonders bei Füchsen. Im Endstadium zeigen sich Krämpfe und Lähmungen.

    Die Grundimmunisierung erfolgt zweimalig im Alter von mindestens drei Monaten im Abstand von 4 Wochen und gilt für 12 Monate, danach ist eine Auffrischung alle 3 Jahre erforderlich.

    Für Auslandsreisen ist fast immer eine gültige Tollwutimpfung erforderlich, für die (Wieder-)Einreise in die EU kommt noch eine Blutuntersuchung hinzu.

  • Borreliose
    Der Borrelioseerreger, ein winziges Schraubenbakterium, wird nicht wie die zuvor genannten Krankheitserreger direkt von Hund zu Hund übertragen, sondern er benötigt einen Überträger, den Holzbock, eine Zeckenart. Außerdem können an Borreliose nicht nur Hunde, sondern auch Menschen, Pferde und viele Wildtiere erkranken. Es gibt in Deutschland drei verschiedene Borrelienarten, aber nur gegen eine Art kann geimpft werden. Diese ist aber die bei weitem häufigste Art. Als Symptome zeigen sich einige Wochen nach dem Biss wechselnde Lahmheiten, meist an mehreren Gliedmaßen durch schmerzhafte Gelenksentzündungen.

    Nachgewiesen wird die Borreliose durch einen Bluttest, bei dem die Antikörperreaktion getestet wird. Daher ist es nicht möglich, zwischen einem Antikörperspiegel nach Impfung und einem Antikörperspiegel nach Infektion zu unterscheiden. Man kann die Borreliose behandeln und zwar mit einigen modernen Antibiotika. Allerdings ist es häufig nicht möglich, alle Erreger abzutöten, da diese sich "verstecken", so dass man immer wieder mit Rückfällen rechnen muss. Die Impfung gegen Borreliose ist seit einigen Jahren auf dem Markt und hat sich bislang als gut verträglich erwiesen. Die Grundimmunisierung kann ab der 12. Lebenswoche erfolgen und der Impfschutz muss einmal jährlich aufgefrischt werden. Es gibt keine Einschränkungen für tragende Hündinnen.

    Die Impfung sollte im Frühjahr erfolgen, kurz bevor die Aktivität der Zecken beginnt.

  • canines Herpesvirus (infektiöses Welpensterben)
    Erst seit 2003 auf dem Markt ist ein Impfstoff gegen das Herpesvirus des Hundes, das das ansteckende Welpensterben verursacht. Wenn eine Hündin infiziert ist und das Virus während der Trächtigkeit über die Nabelschnur auf die Welpen überträgt, werden lebensschwache Welpen geboren, die meist nach wenigen Tagen sterben. Die Mutter infiziert sich durch Tröpfcheninfektion oder beim Decken. Eine Behandlung der Welpen erweist sich als aussichtslos. Die Impfung erfolgt beim Muttertier bei jeder neuen Trächtigkeit, einmal zwischen dem 1. Tag der Läufigkeit und dem 10. Tag der Trächtigkeit und ein zweites Mal ein bis zwei Wochen vor dem werfen.

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